18.05.-05.06.2015 Südfrankreich Ardèche und CdD

Kaum vom WoMo-Treffen zurück habe ich das Fahrzeug noch einmal von innen gereinigt, das Katzenklo und das Katzenfutter eingeräumt und dann ging es am Montag morgens ab Richtung Südfrankreich. Die Vignette für die Schweizer Autobahn hatten wir ja noch und so führte uns die erste Etappe auf den Stellplatz bei la Balme de Silligny in der Nähe von Annecy. 

Am nächsten Tag ging die Fahrt weiter nach Vallon Pont d'Arc. Ganz in der Nähe wurde vor rund 20 Jahren eine Höhle entdeckt, deren Wandmalereien teilweise 36000 Jahre alt waren. Die Höhle wurde, anders als die Höhle von Lascaux, sofort für die Öffentlichkeit gesperrt. Wie nicht anders zu erwarten haben die Franzosen diese Höhle nachgebaut. Die Einweihung erfolgte im März diesen Jahres und ab dem 25.04. war der Höhlennachbau dann für Besucher geöffnet. Wir waren also eine der ersten Besucher. 

Nun, was sollen wir sagen. Die Besichtigung ist auf jeden Fall empfehlenswert, allerdings haben wir einen Vergleich zur Höhle von Lascaux, die wir einfach noch beeindruckender fanden. Ob es daran lag, dass wir diese Höhle zuerst besichtigt haben ? Nein, ich glaube die Besichtigung in kleineren Gruppen ist das Kriterium. Das Ganze ging mir auch etwas zu schnell.

Übernachtet haben wir auf dem Camping Mondial in Vallon Pont d'Arc. Der Campingplatz liegt sehr ruhig direkt an der Ardèche. Alle notwendigen Einrichtungen sind vorhanden, sogar ein Schwimmbad steht den Gästen zur Verfügung. 

Da unser Sohn mit Freundin sich für den Sonntag angekündigt hatte, sind wir am Freitag Richtung Camp du Domaine aufgebrochen. Die Fahrt führte uns an der Ardèche entlang. Wir waren überwältigt von der Schönheit dieser Landschaft.

Die letzten 12 Tage waren mal wieder für den Camp du Domaine reserviert. Es ist schon erstaunlich wie sehr sich der Camp seit Übernahme durch die Gemeinde verändert hat. Dies trifft jedoch nicht nur für die Anlage ansich zu, sondern auch für die Preisgestaltung. Ich denke, dass die Preisschraube nun überdreht ist, was man meines Erachtens in der Belegung sehen konnte. So finden wir einen wunderschönen großen Platz unweit des Meeres und Johannes kann auf diesen Stellplatz noch gut sein Zelt und das Auto platzieren. 

Am Sonntag kommt dann Johannes mit Freundin und wir verbringen ein paar schöne gemeinsame Tage auf dem Platz.

Schmiddi, der Dackel von Sam (Freundin von Johannes) hat zuerst einmal unser Wohnmobil begutachtet und fand es sehr angenehm alles was auf dem Tisch war im Blick zu haben.

Natürlich wird auch Margrits Geburtstag gebührend gefeiert. Wir verbringen den Vormittag am Strand und den Nachmittag in Bormes  les Mimosas, wo wir abends gemütlich und bei tollen Essen den Tag in einem Restaurant ausklingen lassen.

.......  manger ..........

Die Tage auf "unserem Camp" vergingen wieder einmal viel zu schnell. Nachdem Johannes Richtung Heimat aufgebrochen ist, blieben wir noch weitere vier Tage. Die Rückreise sollte relativ langsam erfolgen. Auf der Hinfahrt sind wir über Aix les Bains am Lac de Bourget gefahren und waren von der Gegend so angetan, dass wir beschlossen haben dort zwei Tage auf der Rückfahrt zu bleiben.

Leider ist der Stellplatz in Aix-les-Bains nicht mehr verfügbar und so irren wir durch die Stadt. Der Versuch auf dem städtischen Campingplatz unter zu kommen scheitert, da dieser komplett belegt ist. Also fahren wir wieder nach la Balme le Silligny auf den uns bekannten Stellplatz.

Wir beschließen nach neuen Wohnmobilen Ausschau zu halten und fahren am nächsten Tag das Carthago-Werk an, werden aber nicht fündig. Es werden kaum Fahrzeuge (Teilintegrierte) angeboten. Also weiter zum Hymer-Werk nach Bad Waldsee. Hier übernachten wir auf dem Stellplatz und gehen abends erst einmal in einem italienischen Restaurant essen.

Auch hier finden wir kein für uns passendes Fahrzeug ..... also ab Richtung Heimat.


Fazit:

An der Ardèche sind wir sicher nicht das letzte Mal gewesen. Der jährliche Besuch auf dem Camp du Domaine wird wohl zukünftig infolge der aktuellen Preispolitik ausfallen. Das macht aber nichts, denn Frankreich hat auch ansonsten wunderschöne Gegenden, die erkundet werden möchten.